Organisation ist das halbe Leben

Am Sonntag waren wir dann gleich mal in der Klinik wo der Schlauch dann gezogen wurde. Es gab nur eine Reaktion, dies war nur ein lauter Schrei, der vermutlich den Rest von Waiblingen kurz vor 11 Uhr morgens geweckt hat. So wie Bettina gebrüllt und rot angelaufen ist, war dies sicher nicht ein Zuckerschlecken. Doch konnten wir auch hier mit dem Ibuprofen die schrecklisten Schmerzen ein wenig in Watte packen.

Nachdem es ja nun bekannt war, dass Bettina 6 Woche nicht mal einen Teller an den Tisch tragen kann, mussten wir uns um Lösungen kümmern. Über das Geschäft gab es nicht so viele großartige Möglichkeiten, also mussten wir schauen was über andere Schienen geht.

Meine Kollegen brachten mich gleich am Montag auf die Idee nach einer Haushaltshilfe zu schauen, auch bestärke Ursula Bettina sich mal nach dieser Möglichkeit zu informieren.  Der Anruf bei Bettinas Krankenkasse stimmte uns dann sehr positiv, wir würden auf jeden Fall mit einer ärztlichen Bescheinigung wegen den Kindern eine bezahlte Haushaltshilfe erhalten. Also gleich mal die kompletten Formularen ordern, damit wir beim nächsten Arztermin alles beisammen haben.  Mo/ Di/ Mi konnten wir gemeinsam mit meiner Mutter gut über die Runde bringen. Der Donnerstag war machbar, da die erste Stunde bei der Samara ausgefallen war –> Wintersporttag. Die Kinder wurde von mir abgeholt bei meiner Mutter wo Sie mit Spagetti bekocht wurden und dann ging es heim. Daheim musste Bettina die Vandalen diesen Nachmittag in  Zaum halten.  Freitags war wieder nachmittags Arztermin angesagt, so dass ich um 15:30 Uhr Feierabend gemacht hatte. Daheim angekommen wurde Bettina in den Skoda eingeladen und wir fuhren los, den Lennox bei meiner Mutter abzuholen. Samara wurde von Oma zum Voltigieren gefahren und der Rest von uns ging nach WN zum Arzt.

Während Bettina in der Praxis war, gingen Lennox und ich einkaufen. Das kann Lennox gar nicht ab, man muss ihn regelgerecht mit etwas zum trinken oder Essen bestechen damit er keinen Aufstand anzettelt.

Der Termin war sehr schnell bei Bettina vorbei, so dass wir schnell wieder die Heimfahrt antreten konnten. Auf der Rückfahrt erzählte Bettina das die Schwellung gut zurückgegangen ist und das uns die Haushaltshilfeunterlagen ausgefüllt und unterschrieben worden sind. Sehr gut, damit ist mit ein wenig Entlastung im täglichen Stress zu rechnen.

Am Samstag haben wir die Unterlagen gleich komplett fertig gemacht und zur Krankenkasse gesendet. Nun hatten wir die mit der Unterstützung meiner Mutter, der Haushaltshilfe und einem etwas fixeren Zeitplan alles menschenmögliche gemacht um die kommenden Wochen ein wenig besser über die Bühne zu bringen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s